Portrait

Sachie Matsushita: Uraufführung Messe Paul Gerhardt

Sachie Matsushita, die in Mannheim lebende Komponistin und Pianistin, hat für ihre Gemeinde über drei Jahre eine neue klassische Messe erarbeitet. Das Orchester der medizinischen Fakultät Mannheim, geleitet von Patricia Rojas-Schubert, hat ein halbes Jahr lang mit der Komponistin das Stück einstudiert. Am 23. Juli 2017 fand die Uraufführung in der Mannheimer Paul-Gerhardt-Kirche statt, Sachie Matsushita dirigierte ihr Werk selbst. Solisten waren: Emi Abo (Sopran), Angela La Rosée (Mezzosopran), Nam Won Huh (Tenor).

Wandbild Test Saal Digital

Celine - Foto Frank Schindelbeck

Wenn es um die physische Präsentation meiner Fotografie geht, verlasse ich mich seit Jahren auf Saal-Digital. Im Wesentlichen geht es dabei um den Druck von Fine-Art Abzügen auf den speziellen Fotopapieren von Hahnemühle. Was ich an Saal schätze, ist die gleichbleibend exzellente Qualität dieser Abzüge, die bei einem abgestimmten Workflow – mit einem kalibrierten Bildschirm im Zentrum – die Bilder stets so aufs Papier bringt, wie ich sie vorab am Schirm bereits sehe.

Im Rahmen eines Tests konnte ich nun einen Großformatprint bei Saal-Digital erstellen lassen. Unter den angebotenen Optionen (Leinwand, Acryl, Alu-Dibond, Gallery-print, Hartschaumplatte) habe ich mich für den Druck auf Hartschaumplatte entschieden. Hauptkriterium für diese Entscheidung war in diesem Fall das geringe Gewicht der Ausführung auf 5mm, und die Neugier, ob ein Foto auf diesem Material qualitativ überzeugt. Für den Print auf Hartschaumplatten spricht die große Zahl an Standardausgabeformaten (bis 110×240 cm), außerdem ist praktisch jedes beliebige Ausgabeformat möglich.

Normalerweise sind meine Bilder mit einer Pentax K-3 (aktuell – noch: ein Kamerawechsel steht nach über 30 Jahren an, dazu demnächst mehr im Blog) und verschiedenen Zeiss-Objektiven (da wird sich nichts ändern: unübertroffene Qualität der Festbrennweiten) aufgenommen. In diesem Fall war das Ausgangsmaterial für das Bild in 80×80 cm allerdings der Scan eines Mittelformat-Dias, das vor ca. 15 Jahren mit einer Mamiya und einem 50mm Objektiv aufgenommen wurde. Ich versuche in der Regel das Ausgangsmaterial in 300dpi zur Verfügung zu haben – in diesem Fall betrug die Auflösung „nur“ 230 dpi fürs Zielformat. In der Praxis spielt das keine Rolle, weil der übliche Betrachtungsabstand für ein 80x80cm Bild dafür sorgt, dass kaum ein Unterschied bezüglich der Auflösung wahrzunehmen ist. Gleiches gilt für die Umwandlung des Orginalbildes in das „lossy“ jpg-Format. Hier wurde die minimalste Kompressionsstufe gewählt, ergibt kaum wahrnehmbare (wenn in der Praxis überhaupt) Qualitätsverluste. Faktoren, wie das Filmkorn und die Art des Motivs spielen zudem eine Rolle. Jedenfalls war ich mir sehr sicher, dass die Auflösung und Qualität des Fotos für diesen Zweck mehr als ausreichend sein würde.

Über die Saal-Designsoftware wird das Bild auf die Oberfläche des gewählten Formats gezogen, einige Mausklicks weiter ist die Bestellung abgeschlossen. Jegliche Bearbeitung, die auch noch über die Software von Saal Digital möglich wäre, habe ich noch nie genutzt. Die Verarbeitung zum belichtungs- bzw. druckreifen Bild geschieht komplett auf dem lokalen Rechner.

Verblüffend ist die Geschwindigkeit der Verarbeitung bei Saal. Vom Upload der Bilddaten bis zur Versand(!)-Bestätigung vergingen nur rund 2 Stunden. Vom Bestellen bis zur Lieferung vergingen drei Tage – per DHL und mit 9,95 Euro Versandkosten, dem großen Format geschuldet. Leider patzte DHL bei der Lieferung. Angekündigt war die Sendung sogar schon für den zweiten Tag, mit 6-stündigem Zeitfenster für die Lieferung. Dieser Termin wurde nicht eingehalten und erst in der Nacht zum folgenden Tag für eben diesen neu angekündigt.  Entsprechend wurde das Bild geliefert – für Menschen, die sich für einen angekündigten Liefertermin Zeit nehmen kann das  ärgerlich sein. Kein Saal-Problem, natürlich.

Angekommen ist das Bild sicher verpackt, nach dem Auspacken gab es keinerlei Makel oder Macken.

Die Qualität des Bildes ist über jeden Zweifel erhaben. Wie nicht anders zu erwarten entsprechen  Bildgröße und Bildausschnitt exakt dem Originalfile, denn die Bilder werden gedruckt, damit kann es nicht zu Abweichungen kommen. Farben und Auflösung passen perfekt und die Wirkung des Fotos in diesem Format ist erstaunlich: Details – wie das Wasser im Vordergrund, mit leichter Bewegungsunschärfe – kommen in dieser Größe erst wirklich zur Geltung. Die Plastizität des Mittelformat-Dias zeigt sich in bestechender Klarheit. Einziges Problem mit Wandbildern dieser Größe ist die Suche nach einem geeigneten Platz an der Wand… -die großen Formate verlangen nach entsprechend (Frei-) Raum drumherum.

Lacy Pool mit Uwe Oberg, Rudi Mahall und Michael Griener in Wiesbaden

Lacy Pool, die Band von Uwe Oberg, Rudi Mahall und Michael Griener: am 19. Mai 2017 spielte das Trio ein Release-Konzert der CD „Lacy Pool 2″in der Stadtbibliothek Wiesbaden. Exzellente Musik, empfohlen.

 

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